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Ligo testet und vereinfacht die App

In Flandern gibt es 13 Ligo-Zentren für Grundbildung, in denen Erwachsene mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen Unterricht nehmen können. Von Neuankömmlingen bis hin zu Flamen ohne Schulabschluss, von jungen Eltern bis hin zu Senioren: Das Publikum ist sehr vielfältig. Genau deshalb waren sie der ideale Partner, um den einfachen Modus unserer App zu testen.

15 Juni 2026 - Tipps, Infos und Nachrichten

Die Bedeutung der digitalen Welt

„Viele Menschen verpassen den Anschluss an die digitale Welt, und das wird unterschätzt“, beginnt Yves Gregoor (stellvertretender Direktor von Ligo Limburg-Zuid). „In ganz Flandern haben wir 45.000 Kursteilnehmer, und für viele von ihnen stellt das Online-Geschehen eine Barriere dar. Wenn sie ihre Fahrt nicht mit einer App planen können, kommen sie nicht zum Unterricht, zum Vorstellungsgespräch oder zu wichtigen Terminen.“

Er schätzt es, dass De Lijn dafür ein Auge hat: „Es ist toll, dass ihr erkennt, dass die am stärksten benachteiligten Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.“

Beiträge zur Forschung

„De Lijn kam vorbei und sprach mit unseren nicht alphabetisierten Kursteilnehmern. Eine erste Präsentation erwies sich als zu schwierig, aber mit dem Prototyp der App lief es besser. Den habe ich mit den 12 anderen Zentren in Flandern geteilt. Unser wichtigstes Feedback? Dass die Sprache einfacher sein musste. ‚Route planen‘ wurde zum Beispiel zu ‚Wohin möchtest du?‘, weil wir in unserem Sprachunterricht mit Fragewörtern arbeiten.“

Nach einer letzten Befragung wurden die letzten Feinheiten geklärt. „Aktive Befehle wie ‚Haltestelle suchen‘ und ‚Wähle deine Route‘ hatten unsere Vorzug. Auch ‚Favoriten‘ war zu schwierig, daraus wurde ‚Meine Haltestellen‘. Nicht alle unsere Tipps wurden übernommen, aber wir fühlten uns wirklich gehört. Ich fasse die Zusammenarbeit daher als professionell, angenehm und top zusammen.“

Mit im Ligo-Unterricht

Nicht nur während der Forschung, sondern auch im Unterricht wird der einfache Modus verwendet. „Wir installieren ihn und lassen die Kursteilnehmer dann weiter entdecken. Dabei ist die Vorlese-Taste Gold wert. Vor allem die flämische Stimme hilft bei der Erkennung und Aussprache.“

Auch die größere Schrift und das einfache Design funktionieren. „Weniger Funktionen auf dem Bildschirm sorgen für Ruhe.“

Wenn man träumen darf …

„Zusätzliche Sprachen wie Arabisch oder Paschtu wären fantastisch“, schließt Yves. „Die Kursteilnehmer könnten dann in ihrer Muttersprache beginnen und auf Niederländisch umschalten. Das würde zwar gestalterische Herausforderungen mit sich bringen, da man diese Sprachen von rechts nach links liest, aber es könnte ein großer Schritt nach vorne sein.“

Probieren Sie es selbst aus

Sind Sie nach dem Lesen dieses Artikels neugierig auf den einfachen Modus unserer App geworden? Dann probieren Sie es selbst aus, indem Sie in unserer App zwischen den Modi wechseln. Oder lesen Sie alles darüber auf unserer Website.