Mädchenpower am Arbeitsplatz
Am Internationalen Frauentag (8. März) stellen wir gerne alle Frauen in unserer Organisation ins Rampenlicht: 1401 Kolleginnen, davon 790 Fahrerinnen. Sie sind vielleicht noch in der Minderheit, aber ihr Einfluss ist groß! So auch die Kolleginnen Ina und Vanessa. Sie sitzen seit mehr als zwanzig Jahren mit viel Leidenschaft hinter dem Steuer. Was macht den Job für sie so besonders?
04 März 2026 - Tipps, Infos und Nachrichten
Eine Mischung aus Freiheit und Abenteuer
Wir erleben so viel", sagt Ina. Sonnenaufgänge, Genter Feste, kleine Begegnungen ... wir sind immer in der ersten Reihe. Vanessa fügt hinzu: "Das Unterwegssein gibt mir Ruhe und Energie. Keine vier Wände, keine Arbeit, die nachwirkt. Wenn meine Schicht vorbei ist, bin ich wirklich fertig.
Die unterschiedlichen Arbeitszeiten geben ihnen auch Freiheit. Ina: "Wegen meiner Früh- oder Spätschicht bin ich oft halbtags zu Hause. Das lässt sich gut mit Familie und Hobbys vereinbaren. Vanessa: "Ich kann trainieren, wann immer ich will, und dank meiner Arbeitszeiten habe ich sogar Zeit für einen Flexi-Job.
Stark hinter dem Lenkrad
Frauen am Steuer waren früher selten. Damals rief man in der Herrenabteilung „'t es een vraawe!“, aber heute wundert sich niemand mehr darüber", lacht Ina.
Vanessa: "Man wächst in diese Rolle hinein. Wenn ich meinen großen Bus innerhalb einer Minute perfekt an einer schwierigen Stelle parken kann, beflügelt mich das. Manchmal denke ich: amai, das habe ich gerade geschafft.'
Mit jeder Fahrt einen Unterschied machen
Vanessa: "Ein guter Fahrer muss seine Fühler ausstrecken. Vor kurzem haben sich zwei italienische Touristen verfahren. Indem ich mich ruhig wiederholte, konnte ich ihnen den Weg zur richtigen Haltestelle weisen. Es ist schön, Menschen auf diese Weise weiterzuhelfen.'
Ina: "Ich hatte einmal einen älteren Mann, der jeden Tag mit mir fuhr. Es stellte sich heraus, dass der Bus die einzige Möglichkeit für ihn war, seine demente Frau zu besuchen. Da sieht man, wie wichtig der öffentliche Nahverkehr ist.'
Gemeinsam vorankommen - auch am 8. März
Für uns ist der Internationale Frauentag vor allem ein Anlass, darüber nachzudenken, was wir bereits erreicht haben und wo wir noch hinwollen: mehr Frauen hinter dem Steuer oder in der Werkstatt, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Vorbilder wie Ina und Vanessa. Und vor allem: eine Organisation, in der sich jeder willkommen fühlt!

Ina: „Es ist ein Job, der viel zurückgibt. Ein Kaffee an der Endhaltestelle, ein kleines Gespräch zwischendurch ... wir amüsieren uns. Bei De Lijn habe ich sogar meine zwei besten Freundinnen kennengelernt.

